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Wir bringen mit viel Einsatz, Geduld und Ideen unseren SchülerInnen Schülerinnen bei, wie sie richtig sitzen oder stehen, wie man ein „f“ oder „fis“ musiziert, wie man einen möglichst schönen Ton hervorbringt, wie man Noten liest oder Rhythmen klopft. Was wir ihnen – in der Regel – nicht beibringen, ist der ganze Rest, der zur Gestaltung eines erfolgreichen, emotionalen Konzerterlebnisses gehört: Was weiß das Publikum eigentlich über das Stück, was ich vorspiele? Was weiß ich selber darüber? Könnte man vielleicht mein Stück und das der anderen SchülerInnen zu einem Thema zusammenfassen? Ist das Konzert/sind die Stücke (zu) lang oder (zu) kurz? Könnten wir den Raum anders gestalten? Wie könnte ein selbstgemachtes Programmheft aussehen? Und was heißt eigentlich das Wort Bühnenpräsenz?*1

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Wenn ich als Lehrerin erreichen möchte, dass meine Schülerinnen in der eben beschriebenen Weise musizieren, dann muss ich ihnen das bereits im Unterricht vorleben. […] Denn als Musikvermittlerin wirke ich hier bereits als Vorbild für die Art und Weise, wie die Schüler einem Publikum Musik vermitteln.

 Mehr zum Thema Klassenabend, Unterrichtsgestaltung, Musikvermittlung in der Musikschule usw. findet sich in „Musikvermittlung – wozu?“ von Wolfgang Rüdiger (Hrsg.) und dabei insbesondere im Artikel von Bianka Wüstehube „Musikvermittlung im Kontext Musikschule“ bzw. auch immer wieder im Artikel auf der Website des MKM Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich.

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*1 Quelle: http://violinorum.de/musikvermittlung-in-der-musikschule-ein-para-doxon/
*2 In: Rüdiger, Wolfgang (2014): Musikvermittlung – wozu?. Umrisse und Pers- pektiven Perspektiven eines jungen Arbeitsfeldes. Mainz, S. 99