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Konzerte und Veranstaltungen sind die beste Möglichkeit für Musikschulen, sich gut zu präsentieren. Auch Workshops und diverse Projekte sollten in jedem Fall mit einem Abschlusskonzert enden, welches beworben werden soll. Durch den gezielten Einsatz von Veranstaltungen können Verantwortliche für Kultureinrichtungen die Kommunikation mit der Öffentlichkeit fördern.

  • Tag der offenen Tür
  • verschiedene Arten von großen Konzerten:
    • Benefizkonzert
    • Jubiläumskonzert
    • Preisträgerkonzert
    • Jahreskonzert
    • Musicalaufführungen
  • Musikvermittlungsveranstaltungen
  • Kooperationsprojekte mit anderen Institutionen
  • fächerübergreifende Klassenabende, Ensembleabende
  • Klassen- und Vortragsabende
  • Umrahmungen, Festakte
  • Integration von Musikschulaktivitäten in regionale und/oder überregionale Veranstaltungen

Als Veranstalter liegen die großen Chancen darin, direkt mit den potenziellen Multiplikatoren, Sponsoren, Besucher:innen und Unterstützer:innen in Kontakt zu treten und emotionale Bindungen herzustellen. Im Gegensatz zur Aussendung oder Pressemitteilung erfolgt der Kontakt direkt, persönlich und unmittelbar.

Zielgruppendefinition

Bevor mit der eigentlichen Planung begonnen wird, muss die Zielgruppe definiert werden. Veranstaltungen sollten nicht in jedem Fall möglichst viele, sondern vor allem die richtigen Personen erreichen.* Dabei spielt die Programmauswahl eine entscheidende Rolle.

Zielsetzung des Events

Was soll erreicht werden? Neben Auftrittserfahrung für Musikschüler:innen kann das Folgendes sein:

  • Präsentation der Leistungen der Musikschule
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades der Kultureinrichtung
  • Schwerpunktbildung wie B. Förderung bestimmter Instrumente oder Aufbau einer neuen Abteilung, z. B. Volksmusik
  • Erreichen vieler Neuanmeldungen
  • interne Zielsetzungen (verstärkte Teamarbeit der Musikschullehrer:innen, stärkere Kooperation mit Partnern )

Erst wenn die Zielsetzung klar ist, kann die Veranstaltung darauf abgestimmt und durchgeführt werden. Im Nachhinein kann anhand eines Feedbackbogens erhoben werden, ob die Zielvorgaben erreicht wurden.

Die Dauer des Programms sollte nicht nur aus Schulsicht (möglichst viele Schüler:innen und Ensembles), sondern auch aus Publikumssicht (wie viele Beiträge kann ich aufmerksam verfolgen) geplant werden. Insbesondere Klassenabende sollten eine Länge von einer Stunde nicht überschreiten. Ein Abschlusskonzert oder Jubiläumskonzert kann natürlich auch länger dauern, jedoch sollte eine Programmdauer von eineinhalb Stunden nicht wesentlich überschritten werden.

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